Autor: Julia Rösch

Hilfe ist die halbe Miete

Unterkunft gegen Unterstützung: So lautet das Prinzip von „Wohnen für Hilfe“. Das Projekt vermittelt Wohnpartnerschaften – Studierende bekommen ein günstiges Zimmer, Senioren, Alleinerziehende oder behinderte Menschen Hilfe im Alltag. LIEBE NACHBARN war zu Besuch bei einer Würzburger Wohnpartnerschaft. Amy ist 29 Jahre alt, alleinerziehende Mutter und berufstätig. Ihr sieben Jahre alter Sohn Emil geht in die zweite Klasse – natürlich kollidieren die Arbeits- bzw. Schulzeiten der beiden miteinander. „Ich habe keine Familie in der Nähe. Das stellt einen natürlich immer wieder vor neue Herausforderungen“, sagt Amy. Auf der Suche nach Unterstützung stolperte sie im Internet dann über das Projekt Wohnen für Hilfe. „Ich habe einfach dort angerufen und nachgefragt, ob man auch mich als Alleinerziehende in das Programm mitaufnehmen würde. Schließlich bin auch ich auf Hilfe angewiesen. Ja, und schon wenige Wochen später wohnte Lena bei Emil und mir …“ Tausche Zimmer gegen Unterstützung Das Projekt Wohnen für Hilfe ist mittlerweile in rund 30 deutschen Universitätsstädten für Studenten zu einer echten Alternative bei der Wohnungssuche geworden – das Prinzip dahinter: Ältere Menschen, Familien, Alleinerziehende und …

Meer davon

Job gekündigt und Rucksack gepackt: Mein Abenteuer in Galizien.Manchmal muss man im Leben einfach unvernünftig sein. Einfach mal machen, was das Herz sagt: Den Job kündigen, das WG-Zimmer zwischenvermieten, den Rucksack packen, ein Flugticket buchen und los, ab ins Ungewisse!  Genau das habe ich im vergangenen Jahr getan. Ich wollte eine Auszeit vom 9-to-5-Joballtag, am Meer leben, das Leben mehr genießen und meiner Vernunft mal ein Time-Out verpassen. Denn mal ehrlich: Schließlich ist es doch das Vernünftigste, auf das eigene Gefühl zu hören und das zu tun, was sich gerade gut anfühlt. Klar, das ist oft gar nicht so einfach. Schließlich schwirren in unserem Hirn gerne einmal Worte wie Absicherung, Geld, Existenz oder gar Rente herum – aber hey, manchmal muss man sein hübsches Köpfchen auch mal aus- und das Herz anschalten. Ab und weg: Auf nach Galicia! Und während andere in meinem Freundeskreis Kinder kriegen oder Häuschen bauen, lasse ich einfach alles hinter mir. Ich kannte da jemanden, der jemanden kennt und fand mich schneller als gedacht in Spanien wieder. Genauer gesagt in einem …